2022

Prolog

Irgendwie fühle ich mich ein wenig im Eimer.

Es scheint, als würde ich mit allem noch einmal ganz von vorn beginnen. Dabei ist ein Tapetenwechsel so wichtig. Das Wechseln der Perspektive, des Schauplatzes, der Ansicht, der Einsicht. Auch wenn der Mensch schon lange sesshaft ist, so scheint es mir, dass meine Verbindung zu jenen, die es nicht waren, immer noch da ist. Ein unsichtbares Band, dass mich mindestens einmal pro Jahr in die Ferne zieht.

Und auch wenn es mitunter schwierig ist, die Sicherheit des Nestes zu verlassen, so ist es unumgänglich für die Kreativität. Auf, auf, hinaus in die Welt.